Ausschreibung Winterpokal 2023/2024 (Leihkartserie) 
ROK KART RACING e. V. im DMV

Präambel 

ROK-KART-RACING e.V. im DMV schreibt zur Förderung des Jugend- und Breitensports den Winterpokal 2023 / 2024 aus. 

1. Teilnehmer 

Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendlichen ab 7 Jahren, sofern es die Vorschriften der 

jeweiligen Kartbahn zulassen und die Kenntnisse für den Motorsport in Theorie und Praxis 

bei den Teilnehmern vorhanden sind. Mindestgröße 130 cm.

Die Entscheidung über die Zulassung obliegt dem Veranstalter in Absprache mit dem Rennleiter, 

den Schiedsrichtern und dem Bahnbetreiber.  Eine Lizenz ist nicht vorgeschrieben. 

Wir behalten uns eine Stichprobenprüfung des Geburtsjahrgangs vor.

 

Das Tragen eines Integralhelmes mit Visier, körperbedeckender Kleidung, geeigneten 

Schuhen und Handschuhen ist vorgeschrieben. Das Tragen eines Overalls wird empfohlen. 

2. Karts

Alle Veranstaltungen werden auf Leihkarts gefahren. 

Es sind nur Viertakt-Karts zugelassen, die von der jeweiligen Kartbahn fürden Leihkartbetrieb verwendet werden. 

 

3. Haftung / Haftungsverzicht

 

Die Teilnehmer nehmen auf eigene Gefahr an den Veranstaltungen teil. Sie tragen die 

alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von Ihnen oder dem von Ihnen 

benutzen Fahrzeug verursachten Schäden, soweit kein Haftungsausschluss vereinbart wird. 

Bewerber und Fahrer erklären mit der Abgabe dieser Nennung den Verzicht auf Ansprüche 

jeder Art für Schäden, die im Zusammenhang mit den Veranstaltungen zum ROK-KART-RACING Winterpokal 2023 / 2024 entstehen. 

Der Haftungsausschluss wird mit Abgabe der Nennung allen Beteiligten gegenüber wirksam. 

Er gilt für Ansprüche aus jeglichen Rechtsgrund, insbesondere sowohl für Schadensersatzansprüche aus vertraglicher als auch außervertraglicher Haftung und auch für Ansprüche aus unerlaubte Handlung. Stillschweigende Haftungsausschlüsse bleiben von vorstehender Haftungsausschlussklausel unberührt.
   

4. Nenngeld

Das Nenngeld je Veranstaltung beträgt 50,00 € 

 

5. Anzahl der Karts je Strecke

Je nach Streckenlänge und Breite werden je Gruppe die vom Bahnbetreiber zugelassene Anzahl von Karts auf die Strecke gelassen. 

6. Ablauf der Veranstaltung

Die Veranstaltung unterteilt sich in: 

  

  • Fahrerbesprechung 

  

  • 10 Minuten Zeittraining 
  • 20 Minuten Rennen

    

Zum Rennen werden die Karts jeweils verlost, nach Vorgabe des Bahnbetreibers.
  

Ausnahme: 

 

Es werden auch bestimmte Karts verwendet, in die besonders kleine Teilnehmer passen. 

Diese werden dann vorher nach Absprache zwischen dem Rennleiter, dem Bahnbetreiber und den Schiedsrichtern zugeteilt. 

Die Startzuteilung und Startaufstellung zu den Rennen erfolgt, nachdem alle Teilnehmer ihr 

Training absolviert haben, entsprechend der schnellsten Trainingsrunde. 

(Beispiel 20 Teilnehmer): Es werden zwei Trainingsgruppen a 10 Karts gebildet.
 Die Aufteilung des A-Finales bzw. B-Finales erfolgt wie folgt: 

A-Finale : Trainingsschnellster bis Zehnter 

B-Finale : Trainingselfter bis Zwanzigster 

  

Die genaue Regelung wird bei jeder Veranstaltung bei der Fahrerbesprechung bekannt 

gegeben. 

  

Die Rennen werden je nach Bahn stehend oder rollend gestartet. Die genaue Regelung wird 

bei jeder Veranstaltung bei der Fahrerbesprechung bekannt gegeben. 

  

Bei Mobikart ist eine Mindestgröße von 130 cm vorgeschrieben.  

7. Zeitplan

siehe Kurzausschreibung 

8. Termine

siehe Kurzausschreibung 

9. Punktevergabe

Gemäß der als Anlage I beigefügten Punktetabelle.

 

Die zu erreichende Punktzahl orientiert sich nach der jeweiligen Starterzahl je Klasse an dem Renntag.

9a. Punktausgleich

Sollte der Fall eintreten, dass ein Fahrer aus sicherheits- oder größentechnischen Gründen nicht in seiner eigentlichen Klasse starten kann, so wird in Absprache mit der Rennleitung ein Start in der für den Fahrer passenden Klasse genehmigt. Der Fahrer wird dann für die Tagesveranstaltung in dieser Klasse gewertet.
Für die Saisonwertung wird der Fahrer weiterhin in seiner altersmäßig angestammten Klasse gewertet.
Der Fahrer erhält für die Saisonwertung die Punkte, die er an dem Tag erfahren hat.

Ein weitergehender Punktausgleich ist ausdrücklich ausgeschlossen.

10. Wertung Winterpokal

Es werden für den Winterpokal 2023/2024 insgesamt 7 Läufe gefahren. Die besten 5 Läufe  werden für die Wertung gerechnet. Bei wetterbedingten Absagen kann der Veranstalter die Anzahl der Wertungsläufe und Streichergebnisse ändern.

5 der geplanten 7 Läufe werden für die Landesmeisterschaft (LM) des Landesfachverband Motorsport Berlin gewertet (1 Streichlauf), Termine siehe Kurzausscheibung. Die Einschreibgebühr für die LM beträgt 10.- €.

10a. Preise

Je Veranstaltung erhalten mindestens die ersten Drei je Klasse Pokale. 

Bei der Siegerehrung der Gesamtwertung nach der letzten Veranstaltung erhalten mindestens die ersten Fünf der Gesamtwertung je Klasse Pokale. 

Um in der Gesamtwertung berücksichtigt zu werden muss mindestens an 4  Rennen teilgenommen werden, also das entsprechende Nenngeld bezahlt sein und in der Qualifikation am Start gewesen sein. 

Sowie bei der letzten Veranstaltung vor Ort zu sein, bzw. sich vorher abzumelden. 

Evtl. kurzfristige Änderungen behalten wir uns vor. 

Ist der Platzierte bei der Siegerehrung nicht anwesend (unentschuldigt), besteht kein Anspruch auf Herausgabe des Pokals. 

  

11. Flaggen

Gemäß DMSB Rundstreckenreglement, Ausnahme die gelben Flaggen können auch durch 

gelbes Rundumlicht ersetzt werden. 

Genaue Flaggenerklärung siehe Anlage zur Rahmenausschreibung.

   

12. Strafen

Bei einem Frühstart wird der Teilnehmer im Rennergebnis um drei Plätze zurückgestuft. 

Bei unsportlichen Verhalten erhält der Teilnehmer eine Verwarnung, im Wiederholungsfall 

im selben Rennen, bzw. Training erfolgt mindestens eine Zurückstufung. 

Tritt der Wiederholungsfall drei Runden vor Schluss ein, wird der Teilnehmer zurückgestuft. 

Bei Überholen unter gelber Flagge (oder gelbes Rundumlicht) erfolgt ebenfalls mindestens eine Zurückstufung.

 

Bei grob unsportlichen Verhalten auf und neben der Strecke erfolgt der Ausschluss von der 

Veranstaltung. Im Wiederholungsfall kann eine Sperre für die gesamte Serie ausgesprochen 

werden.

Die Strafen werden nach Rücksprache zwischen den Streckenposten, Schiedsrichtern und der Rennleitung ausgesprochen.

 

13. Defekt


 Sollte ein Kart durch Defekt auf der Rennstrecke liegen bleiben, so muss der Fahrer in seinem Kart sitzenbleiben, außer er wird durch die Streckenposten oder dem Bahnpersonal 

aufgefordert auszusteigen. Erst dann darf der Fahrer nach Anweisung der Streckenposten oder des Bahnpersonals das Kart wechseln. Hierbei ist der Transponder am havarierten Kart 

mitzunehmen und am neuen Kart einzusetzen. Durch Nichttauschen des Transponders verursachte Fehler in der Zeitmessung sind dem Fahrer anzulasten. 

Sollte die Rennleitung, die Streckenposten oder das Bahnpersonal ein Defekt am Kart feststellen, welchen der jeweilige Fahrer nicht bemerkt, so kann das jeweilige Kart durch Anzeigen der Kartnummer und der schwarzen Flagge mit orangen Punkt in die Boxengasse beordert werden. Der jeweilige Fahrer hat mit seinem Kart umgehend die nächste Möglichkeit zu nutzen, in die Boxengasse zu einem Karttausch zu fahren. Geschieht dies nicht, erfolgt der Wertungsausschluss. Hierbei ist der Transponder am havarierten Kart mitzunehmen und am neuen Kart einzusetzen. Durch Nichttauschen des Transponders verursachte Fehler in der Zeitmessung sind dem Fahrer anzulasten. 

14. Kartwechsel


 Die Karts sind für jedes Rennen mit ausreichend Benzin versorgt und haben alle den gleichen Luftdruck. Veränderungen am Luftdruck dürfen nur durch das Streckenpersonal durchgeführt werden. 

Für jedes Rennen stehen Ersatzkarts zur Verfügung. 

Das zugeloste Kart wird nur bei erkennbaren technischen Mängeln nach Rücksprache mit dem Rennleiter, dem Personal des Bahnbetreibers und den Schiedsrichtern getauscht. 

15. Rennleitung 

Anweisungen der Rennleitung, der Streckenposten und des Bahnpersonals sind unbedingt
 Folge zu leisten. Nichtbefolgen der Anweisungen werden mit einer Verwarnung geahndet im besonders schweren Fall auch mit Wertungsausschluss. 

Die Rennleitung setzt sich wie folgt zusammen: 

  • Rennleiter, stellv. Rennleiter 
  • Streckenposten 
  • Schiedsrichter (werden von der jeweiligen Bahn und / oder dem Veranstalter gestellt,
      mind. 1) 

 

16. Proteste 

Proteste müssen bis jeweils 10 Minuten nach der jeweiligen Training Sitzung oder den Rennen beim Rennleiter oder den Schiedsrichtern schriftlich eingereicht werden. 

Proteste werden vor Ort endgültig und abschließend entschieden. 

Proteste gegen die Zeitnahme sind nicht möglich. 

Die Protestgebühr beträgt 50,00 Euro und wird bei erfolgreichem Protest zurückerstattet. 

17. Schlussbestimmungen 

Die Auslegung der Ausschreibung obliegt dem Veranstalter. Den Anordnungen des 

Veranstalters und der von ihm eingesetzten Sportwarte und Funktionäre ist Folge zu leisten. 

  

ROK-KART-RACING e.V. im DMV
 Vorstand 

Stand: September 2023

 

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